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Du trauerst nicht falsch

Es gibt kein richtig oder falsch in der Trauer
Und trotzdem fragen sich viele Menschen nach einem Verlust, ob das, was sie fühlen oder tun, noch „normal“ ist.
Du darfst in deiner Trauer …

1. Wütend sein.

Auf das Schicksal, auf andere Menschen, auf Ärzte, auf deinen Menschen oder auch auf dich selbst. Wut macht deine Liebe nicht kleiner.

2. Glücklich sein.

Du darfst lachen, feiern und das Leben wieder genießen. Trauer und Leben dürfen nebeneinander bestehen. Dein Glück ist kein Verrat an deinem Menschen.

3. Schuldgefühle haben.

„Hätte ich doch …“ oder „Warum habe ich nicht …?“ Solche Gedanken können nach einem Verlust quälend sein. Du darfst sie anschauen, ohne dich dafür zu verurteilen. Du musst nicht tragen, was nicht in deiner Hand lag.

4. Deinen Menschen vermissen.

Auch nach Monaten oder Jahren. Auch an einem ganz gewöhnlichen Tag. Manche Menschen fehlen uns ein Leben lang – und bleiben uns trotzdem nah.

5. Wieder nach vorne schauen.

Du darfst neue Pläne machen, träumen, neugierig sein und wieder Hoffnung spüren. Dein Leben darf neue Wege gehen, ohne dass du eure gemeinsame Geschichte zurücklassen musst.
Weitergehen bedeutet nicht, zurückzulassen.
Erlaube dir in deiner Trauer deinen eigenen Weg. Gerne gehe ich ihn ein Stück mit dir gemeinsam.

Hoffnungsraum Trauerbegleitung

Du trauerst nicht falsch